Die Kinder sind heute als erstes auf den Beinen. Es ist kurz nach sieben Uhr. Und so geht es dann gleich runter. Vor und nach dem Frühstück wird gebastelt. Auch mit Oma telefonieren wir endlich einmal wieder. Und so vergeht die Zeit im Fluge.

Für Olek geht es dann ins Bett und Zoey und ich fahren zum Fest beim Hof Neumann. Auch dort ist heute viel Betrieb. Zoey wünscht sich heute eine Hüpfburg, welche es aber nicht gibt. Stattdessen aber stehen zwei Trampoline mit Strohballen umrandet dort. So wird gehüpft. Dort treffen wir auch Anika und Luca nach langer Zeit mal wieder.

Wir gehen dann Erdbeeren sammeln und Kirschen pflücken. Zoey ist gut dabei und isst sich durch die Felder. Mit zwei schönen Körbchen beenden wir unsere Sammeltätigkeit. Eigentlich wollte Malutka am Ende aufs Pferd, welche aber schon in den Feierabend entschwunden sind. Auch die Seilbahn kann das nicht retten, denn als sie das Kind vor sich mit einem Affenzahn dahin rasen sieht, dreht sie sich dankend ab.

Also gehen wir noch kurz basteln und zum Abschied noch mal aufs Trampolin. Dort habe ich noch ein gutes Gespräch mit einem Vater, der Żużel-Fan ist. Sachen gibt es. Dann geht es nach Hause. Dort werden wir schon erwartet. Nachdem alle verpflegt sind und die Erdbeeren geputzt sind, geht es raus in den Garten. Die Kinder sind auch dabei.

Weil ich gestern Abend noch die Tujas eingepflanzt habe, gibt es Ärger. Das zieht sich den Abend noch so durch. Ich verweise darauf, dass ich nicht weiß, ob unser Geld für diesen Sommer schon reicht, um auch den Wintergarten aufzubauen, wodurch mir wieder schluderiger Umgang mit den Finanzen vorgeworfen wird. Es gibt halt noch nicht einmal eine Kalkulation und ich gebe mir seit Monaten und Jahre größte Mühe, die Familie durchzukriegen und unseren Kindern ein schönes Leben zu bereiten.

Diese sind schon gebadet, so kann es zügig ins Bett gehen. Olek kreist noch eine Weile, bis er endlich die richtige Position gefunden hat. Zoey schläft schnell ein.

Unser Planungsgespräch für die Fassade wird nach zehn Minuten abgebrochen. Zu verschieden sind die Vorstellungen und so steht am Ende wieder einmal die Aussage, das Haus zu verkaufen. Vielleicht ist es wirklich die beste Variante.

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