Heute gibt es viele Tränen und Verzweiflung. Olek baut des Nächtens richtig ab. Die typische Bronchitis-Atmung, wie ich mir dann im Halbschlaf neben ihm zusammenreime. Er ist tapfer, aber das Fieber will nicht kommen, um den Infekt zu bekämpfen.

Mir ist es dann morgens zu bunt und wir fahren ins Klinikum. In der ersten Runde kommen wir bis kurz vor Markendorf, dann übergibt sich Olek. Sozial wie er ist, ist die Trauer über das verschmutzte Plüschtier am größten. In nächsten Anlauf schaffen wir es.

Es geht über die Notaufnahme auf die Kinderstation, wo man ihn eigentlich aufgrund der niedrigen Sauerstoff-Sättigung dabehalten möchte. Das möchte ich ihm nicht antun. Auch das anschließende Zwangsinhalieren, Olek ist wenig kooperativ, bekräftigt meine Entscheidung. Beim letzten Mal ging es auch ohne das.

Mit einem Sack voller Rezepte, geht es erstmal heim. Dank des Cortison-Zäpfchens und des Schlafmangels schläft er erstmal fünf Stunden. Es ist jetzt das beste. Ich schnappe mir nachmittags Zoey für einen Ausflug zum Fußball. Wir fahren nach Wiesenau.

Dort ist sie dann heute auch mal im Mittelpunkt. Sie findet Emma zum Spielen, es gibt Bockwurst, rote Brause und auch ein Eis. Interessanterweise spielt sich mit Emma „Verputzen und Verspachteln“.

Als wir zurückkommen, ist Olek besser drauf. Er hat gegessen und getrunken. Die Medis möchte er nach wie vor nicht nehmen. Zum Glück nimmt er wenigstens die Tropfen, Inhalieren ist aber nicht drin. So geht es dann um 20.00 Uhr ins Bett.

Da die Eltern echt fertig sind, ist auch die Laune im Keller. Man kann uns nicht mal einen Vorwurf machen.

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