Ich entscheide dann für meinen Körper, dass es eine weitere Auszeit gibt. Und dazu ein Besuch beim Arzt Antibiotika zur Unterstützung einbringen soll. Das klappt nach der Anmeldung um neun Uhr und der erneuten Vorsprache um elf. Jetzt heißt es hoffen, dass die Idee schnell anschlägt. Sorgen mache ich mir weiterhin um die Kinder, die auch nicht so richtig rauskommen aus dem Schnupfen-Sumpf.
Dennoch geht es in die Kita und in den Ferien-Hort. Dort hole ich Zoey auch zeitnah wieder ab. Heute war dort Umwelttag, so dass Müll in der Kita eingesammelt wurde. Hustentechbisch ist Madame dann besser drauf. Renata kommt um 14:45 Uhr von Arbeit zurück. Ich sammele dann Olek von der Kita ein. Die Begeisterung hält sich in Grenzen. Olek ist der Schärfste. Erst hält er lange Vorträge, dass er nicht mehr zu Tomek zum Tanzen möchte, weil ihn das anstrengt. Anschließend, nachdem wir wieder zu Hause sind, legt er aber erst einmal für 20 weitere Minuten eine kesse Sohle aufs Paket.
Heute ist Rückreise-Stau an der Grenze, so dass die Mädels über die Brücke zum Tanzen laufen. Olek geht nach kurzem Fußballspiel mit mir rüber zu den Zwillingen. Man merkt, dass bei ihm schon der Ofen aus ist. Der Herr ist maulig. Als die Frauen zurück sind, wird gegessen.
Danach gehen beide noch kurz raus und springen Springseil. Das endet mit einer blutigen Lippe für Zoey, weil ihr Olek den Holzgriff ins Gesicht haut. Nach einer kühlenden Erstversorgung geht es dann in die Abendroutine über. Ich bin überrascht und sauer bezüglich unseres Sohnes. Er ist normalerweise so emphatisch und sensibel, um dann so über die Stränge zu schlagen.