Der Samstag bringt jede Menge Kilometer mit sich. Ein harmonischer Morgen mit Arbeiten im Garten endet mittags im Ärger. Die Frau erklärt, dass wir sicherlich kein Buch miteinander schreiben werden. Okay. Der Hauptgrund ist aber, dass wir halt nicht noch mehr Zeit miteinander verbringen müssen. Wir hocken ja so schon 24 / 7 aufeinander. Das tut dann doch weh, weil wir weder die Nächte miteinander verbringen und wir auch sonst genügend getrennt erledigen. Nun bin ich wieder zickig, weil mir das echt nah geht. So fahre ich dann mittags nach ZS. Dort besorge ich die „Zutaten“ für Oleks Schrank bei Ikea, hole nach dem Pogoń-Spiel noch Sachen von Edyta ab und bin dann in der Nacht daheim. Da es keine verzweifelten Nachrichten, etc. gibt, gehe ich davon aus, dass es ein ruhiger Samstag daheim war. Die Familie war auf dem Spielplatz. Mehr erfahre ich nicht.
Der Sonntag beginnt mit dem üblichen Ärger um die Zeitumstellung. Wann wird dieser Unsinn endlich kassiert? Renata fühlt sich krank. Die Kinder sind heute wirklich gnädig und spielen intensiv miteinander, ohne sich die Köpfe einzuschlagen. Da der Vormittag noch herbstlich schön ist, drehen wir zu dritt eine große Runde. Um Punkt 13:00 Uhr schlägt das Wetter um. Es stürmt und regnet, so dass ich aufs Spiel von Stilon bei Polonia verzichte. Olek ist eh schon wieder angeschlagen. Drei Tage sind es auch dieses Mal wieder gewesen. Nach dem Essen wird heute eine DVD reingeschoben. Es gibt Pipi Langstrumpf und die Kinder sind begeistert. So wird dann noch eine Runde im Botanischen Garten fällig, damit auch die letzte Energie aufgebraucht wird. So heißt es dann, Kamin an und die Abendroutine starten. Gute Besserung an alle!