Es ist noch früh am Mittwochmorgen, als die Entscheidung fällt, dass Renia mit Olek wieder zum Arzt geht. Der kleine Mann hustet, was das Zeug hält. Die Untersuchung ergibt, dass die Lunge frei ist, aber die eitrige Entzündung aus der Nase nicht weichen will. Da bislang auch das Cortison-Nasenspray nicht anschlägt, gibt es eine Überweisung zum HNO und einen Termin für einen Allergie-Test. Nach etwas Recherche und Telefonie habe ich für den nächsten Mittag einen Termin in Berlin ergattert. Da ich abends zu Union möchte, nehme ich Olek mit. Wir schlafen bei Oma. Die Frauen bleiben daheim. Für Renia ist das ziemlich gruselig, aber die Nacht wird überstanden. Der Abend in Berlin ist bewegt. Der Husten raubt Olek den Schlaf und irgendwann tappst er nach unten und schläft bei Oma auf der Couch weiter. Ich bin da noch im Stadion, weil Union auch die Verlängerung benötigt, um eine Runde weiter zu kommen. Bis halb vier ist es dann weiter unruhig. Ab da an, schlafen wir beide besser. Ich arbeite dann vier Stunden von Berlin aus. Olek bastelt mit Oma. Um halb zwölf fahren wir zum Arzt. Der HNO versucht im Rahmen seiner emphatischen Möglichkeiten, Olek von der Untersuchung seiner Nase und der Ohren zu überzeugen. Leider ohne Erfolg. Olek möchte nicht. Hm. Es muss dann ohne gehen. Wir bleiben bis 15 Uhr noch bei Oma und kämpfen uns dann nach Hause durch. Es ist voll. Um 16.45 Uhr sind wir daheim. Die Wiedersehensfreude währt nicht lange. Auf Zwang wird wieder Streit gesucht. So fühlt es sich an. Dass die Kinder nun geschnitzte Kürbisse haben und Olek inzwischen besser drauf ist, fällt wieder hinten runter. Gute Nacht!

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