Zoey wird heute Nacht wieder wach und geht zu Mama ins Schlafzimmer. Alles legitim, aber wir waren da schon mal weiter. Aktuell passiert aber anscheinend so viel, dass sie die Nähe braucht. Morgens kracht es dann gewaltig zwischen den Eltern. Mich nervt das, dass wir es nicht gebacken bekommen. Und noch mehr nervt mich, dass mich Renata immer wieder so antriggert. Die Sache ist zum Glück zeitnah geklärt. Die Kinder bekommen aber emotional wieder einen mit. 🙁 Wir müssen da endlich besser werden. Endlich und bitte!

Mir obliegt heute dann das Entwicklungsgespräch mit Zoeys Erzieherin. Wir gehen ihr Portfolio durch. Das tut gut, dass ich ein entsprechendes Bild meiner Tochter bestätigt bekomme. Die Baustelle, kleinerer Natur, benennt auch sie. Nach anderthalb Stunden sind wir fertig und ich kann endlich eine aufgrund des Hungers maulige Zoey einsammeln.

Es geht schnell nach Hause, wo schon Pizza wartet. Olek hat sich stabilisiert. Dann kracht es wieder, weil wir loswollen, Zoey aber total überfordert mit allem ist. Kurz nach 17:00 Uhr ist es dann so weit. Und die Fahrt wird nicht einfach. Die Kinder wollen Party und Renata ihre Ruhe. Ich versuche zu moderieren. Na ja. Es ist mit dem Hören eine schwierige Phase. Dann kommen wir ins ZS an. Und nachdem etwas gegessen wurde, muss ich als Papa tapfer sein. Zoey möchte bei Mathylda schlafen. Dabei mag ich mein Baby gar nicht weggeben. Da kullert dann schon eine Träne über die Wange.

Wir fahren derweil in die alte Wohnung und beziehen dort Quartier. Für Olek ist das alles neu, aber er hält sich an Mama und Papa und das passt. Erwähnenswert ist, als wir ihn ins Auto setzen, teilt er mit, dass aber die Zoey noch fehlt. Wir vier gehören schon zusammen!

Die Nacht ist dann nicht gut. Renata und ich sind in Alarmbereitschaft und so richtig fest schläft niemand. Die Mischung aus Stadtgeräuschen, Nachbarn und fehlender Verdunklung tut ihr Übriges. Die Mädels sind derweil um halb sieben wieder wach und hatten auch eine kurze Nacht damit. Zoey hat ihre erste Nacht ohne die Eltern gemeistert.

Wir versuchen dann irgendwie die Gänge zu kommen, was ohne Kaffee für die Frau und ohne Strom (Unterbrechung zwischen 9:00 – 12:00 Uhr) nicht so einfach ist. Wir übernehmen dann gegen 08:45 Uhr unsere Tochter wieder und bringen Renata zum Friseur.

Wir anderen drei gehen kurz auf den Spielplatz, fahren zu Turzyn und dann in die Wohnung für einen kurzen Stopp, um dann kurz in Dobra beim Fußball vorbeizuschauen. Dies ist trotz Navi nicht einfach zu finden. Und da auch Renata schnell fertig ist, sind wir nur eine knappe Halbzeit da, was auch reicht, weil da nichts ist. Die Partie ist so lala.

Dann versuchen wir Olek zum Haare schneiden zu überreden, was nicht klappt. Also darf ich schnell. Dann geht es zu Edyta zurück. Es gibt Essen und Artur und ich fahren zu Pogoń, während die Kinder spielen. Am Abend brechen wir dann nach Hause auf. Es waren intensive Stunden, die sich länger als nur 24 anfühlen.

Dank des Schlafmangels wird es eine ambitionierte Heimfahrt, die ich aber meistere. Die Kinder schlafen dann, als wir kurz nach elf Uhr wieder daheim sind. Am Morgen ist dann Olek kurz vor sieben wieder wach. Dankenswerterweise lässt er mich noch schlafen. Renata übernimmt.

Zoey wecken wir dann um 09:00 Uhr. Und wie es immer so ist, brauchen die Kinder nach so einem Ausflug immer einen Tag, um sich wieder zu zentrieren. So lassen wir den Tag einfach Tag sein und werkeln im Haus. Die Kinder sind so maulig, frech und ungezogen, dass man auf andere Dinge auch keine Lust mehr hat.

Olek mäkelt sich essentechnisch wieder durch den Tag, erst am Abend wird es besser. So geht heute nichts ohne Konflikt. Das lässt einen schon wieder zweifelnd zurück. Am Nachmittag drehen wir noch eine Runde mit Rad und Laufrad. Es ist eine große Runde über Kliestow, die die Kinder dann mit einem Eis von der Tankstelle auch zwei Stunden lang durchhalten.

Auf dem Rückweg treffen wir dann noch Lya und Familie. Es geht in die Badewanne, wo dann Olek wieder am Rad dreht und nach dem Abendessen endlich ins Bett. Intensive Stunden.

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