Die Nacht ist erwartungsgemäß unruhig. Zoey hustet immer wieder, aber das Fieber geht runter. Um halb zwölf gehe ich noch einmal rüber und kuschele mich an Reńćka, weil ich so aufgewühlt bin und bei Malutka sein möchte. Gegen Mitternacht ziehe ich dann auf meine Matratze um. Die Nacht ist schnell vorüber. Ich kann heute ausschlafen, werde aber kurz vor acht von meinen beiden Liebsten geweckt. Zoey äußert lautstark, dass sie Durst hast. Aufgrund ihres Speichelflusses aktuell müssen sie Flüssigkeitsreserven aufgefülltweiterlesen

Der Morgen beginnt damit, dass Reńćka bei mir in der Tür steht. Zoey folgt meckernd und will an die Brust. Diese bekommt sie auch gleich im Anschluss. Ich lege mich noch zu den beiden Frauen. Malutka kann nur schwer durch die Nase atmen. Es klingt nicht gut. Nachdem ich auf Arbeit angekommen bin, berichtet mir Reńćka, dass Leute auf dem Dach herumlaufen. Diese seilen sich im Nachgang sogar ab und verkleben die Fenster von außen. Die Vorbereitungen für unsere Fassadenarbeitenweiterlesen

Die Nacht ist etwas besser als zuletzt und Zoey schläft bis auf wenige Momente durch. Da ich erst gegen halb acht den Weg aus dem Bett finde, sind die Mädels schon wach. Während die Prinzessin die Brust bekommt, mache ich mich auf den Weg zur Arbeit. Die beiden Frauen sind heute Morgen mit Fahrrad auf dem Weg ins Bezirksamt, um den Vorgang mit dem Kita-Gutschein zu Ende zu bringen. Mir erschließt sich dieses bürokratische Verfahren auch heute nicht, weil manweiterlesen

Der heutige Tag hält Dauerregen parat, so dass ich noch einmal kurz über eine neue Krabbelgruppe nachdenke. Die letzten drei Wochen vor der Eingewöhnung bei Pani Jola müssen wir irgendwie noch rumkriegen. Die Mädels treiben mich heute Morgen aus dem Bett. Es fühlt sich noch ein wenig nach Wochenende an, leider ist aber wieder Montag. Die Beiden ziehen sich auch gleich an und begleiten mich ein Stück des Weges. Malutka verfügt seit heute Morgen über ein umfängliches Portfolio an Regenbekleidung.weiterlesen

Um 07:30 ist heute Wecken angesagt. Die Nacht war unruhig und Zoey stündlich wach. Als ich aber dann die Augen aufmache, steht sie strahlend vor der Matratze und verlangt nach Wasser. Wir starten ruhig in den Sonntag, Zoeys Geburtstag. 17. Monate rocken wir nun schon zusammen die Welt. Dreißig Minuten am Laptop und ein verweigerter Anruf führen dann schon wieder zu schlechter Laune bei Reńćka. Mir erschließt sich diese Anfeindung schon wieder nicht, weshalb ich mich zurückziehe, um durch meineweiterlesen

Es ist Samstagmorgen, halb acht und es gibt den üblichen Kampf um die Windel. Reńćkas Vermutung, dass ich ihr dabei wehtue, lässt mich dann den Rückzug antreten. Wahrscheinlich muss ich meine Rolle überdenken. Mein Anspruch war es immer, gleichberechtigt neben ihrer Mutter für Zoey da zu sein. Aber anscheinend brauchen Kinder in diesem Alter nur ihre Mütter. Demnach ist meine Aufgabe als Vater in diesem Alter einfach eine andere. Ob ich nun da bin oder nicht, macht keinen Unterschied. Diesweiterlesen