Keine Ahnung warum, aber in der Nacht kommt das große Kind abhanden und dafür bekomme ich Kind Nummer zwei, weicher dann nach einer kurzen Ansprache – etwas unruhig zwar – weiterschläft. Die mobile Arbeit heute lasse ich sausen. Dafür dürfen heute alle länger schlafen. Bei Zoey geht es gleich mit Diskussionen weiter. Das Kind möchte partout nicht das Hemd in die Hose stecken. Irgendwann behalten wir aber die Überhand. Ich bin um Punkt neun auf Arbeit und die große Mausweiterlesen

Um 01:35 Uhr bin ich wieder daheim. Es hat alles geklappt und ich habe meine Mannschaft im Europapokal gesehen, auch wenn das Spiel verloren ging. Die Strapazen waren es wert und ein Dank an meine Frau, die in meiner Abwesenheit alles gemanagt hat, soll hier auch nicht zu kurz kommen. So wird schon auf meine Anwesenheit gewartet und es gibt gleich ein Fläschchen. Unsere Tochter weckt mich heute mit Ankunft der Bauarbeiter um kurz nach acht Uhr. Noch etwas heiserweiterlesen

Wir sind an diesem Sonntag in Berlin. Zoey freut sich auf Oma und auf das Verkleiden zu Halloween. Mit Einbruch der Dunkelheit ziehen wir los. Zoey sieht stark aus. Sie ist eine Fee mit roten Haaren. Wirklich im Auge haben muss man sie nicht, da man einfach nur den bellenden Husten hinterher muss. Es ist richtig schlimm geworden und der Husten will sich gar nicht mehr beruhigen. Voller Sorge ärgere ich mich darüber, dass wir nach Berlin gefahren sind. Aufweiterlesen

Heute geht es früh wieder mit mobiler Arbeit los. Eine Stunde schaffe ich, bevor Zoey wach wird. Wir kommen halbwegs gut durch den Morgen. Kurz nach acht machen wir uns auf den Weg. Mit zwei Beutel voller Bekleidung, welche gegen meinen Willen für Geflüchtete gespendet werden soll, bewaffnet, bringe ich Zojka zur Kita. Tagsüber ist es heute ruhig. Von Renia höre ich nichts. Bei Zoey ist heute ein Theaterstück anberaumt, weshalb ich sie erst ein bisschen später abholen soll. Alsweiterlesen

Vor lauter Däumchen drehen, habe ich doch tatsächlich Dinge liegen lassen. Dumm von mir, weil es natürlich wieder Ärger gibt. Man gibt jeden Tag sein Bestes, aber es reicht nie. Man werkelt und schafft Dinge, die man sonst nie geschafft hat und beginnt sogar Verständnis zu entwickeln. Allmählich habe ich keine Lust mehr. Aber der Tag fängt schon bescheiden an. In der Nacht gelingt es mir, Zoey davon abzuhalten, ins Schlafzimmer zu marschieren, gut gemacht. Auch schleiche ich mich unbemerktweiterlesen

Eine Sache, die mich am Drachen ärgert, ist der Umstand, dass sie nie den ersten Schritt machen kann, um sich zu entschuldigen. Lieber lässt sie die Zeit verstreichen und versucht es hinten herum. Zoey zieht es am Morgen wieder ins Schlafzimmer, um dann dort erst einmal einen Einlauf zu bekommen, weil sie nicht ruhig liegt. Mir gelingt es auch heute, früh auf Arbeit zu sein. Dort angekommen, funkeln die Sterne im linken Auge. Ich kann kaum sehen. Erst die Augensalbeweiterlesen