Die Vorboten einer unruhigen Nacht, der ersten daheim seit Weihnachten, gibt es schon am Abend davor. Zoey braucht lange, um einzuschlafen und Olek muss sogar seit langem einmal wieder auf den Arm. Die Vermutung liegt nahe, dass die Kombination aus Zahnen, Schnupfennase und Eindrücke der letzten Tage nicht förderlich ist. Auf jeden Fall kann er ganz schön laut schreien und weinen. Um 01:00 Uhr ruft dann Zoey nach Mama, ist als ich komme, wieder sehr unfreundlich mir gegenüber, aber beruhigtweiterlesen

Die Nacht ist halbwegs ruhig. Einen Anranzer gibt es für lautes Schnarchen. Dann muss ich kurz bei Olek übernehmen. Um 08:00 Uhr ist dann auch die Prinzessin wach und möchte gleich in den Tag starten. Das machen wir auch. Vorher muss aber noch Oma aus dem Bett geschmissen werden. Sonderlich lange war auch ihre Nacht nicht. Unten müssen gleich alle zum Schminken herhalten. „Ich bin die Schminkerin.“ Dann heißt es „Oma, kann ich aus Dir eine Torte machen?“. Dafür mussweiterlesen

Um sieben Uhr bekomme ich Olek nebst Fläschchen an die Couch geliefert. Zoey schaffte es dann noch im zweiten Anlauf, ins Schlafzimmer zu kommen. Da Malenka heute zu Hause bleibt, soll eigentlich ausgeschlafen werden. Bis 08:30 Uhr klappt das. Wir Jungs sind da schon lange wach. Gegen den Schnupfen gibt es eine Inhalation. Und kurz nachdem sich Renia mit Olek hingelegt hat, kommt Stani zur Montage des Fensters auf dem Dachboden. Die Maßanfertigung sieht gut aus und passt auch. Derweiterlesen

Zoey kommt um halb eins zu Renia. Um halb fünf bekomme ich Olek, weil er zappelt. Renias Vermutung nach merken die Kinder, wenn das jeweilige Geschwisterkind da ist und schlagen auf ihre Art und Weise Alarm. Olek räkelt sich noch ein wenig, bevor er wieder einschläft. Bis 07:30 Uhr wir so noch, obgleich es wenig erholsam ist, da ich ihn immer davon abhalten muss, mir in den Bauch zu treten. Der Morgen ist dann knirsch, dennoch schaffen wir es zuweiterlesen

So wie ich einschlafe, wache ich dann auch auf als mir Renia Olek vorbeibringt. Zoey schläft bis halb vier in ihrem Bett. Kurz vor sieben Uhr ist es inzwischen. Olek will spielen, strampelt und will nicht mehr ruhig liegen. Im Gegenteil, er meckert als man ihn beruhigen will. Also können wir auch aufstehen. Nach wie vor bin ich zu Hause eher ein Hindernis als Hilfe, dennoch gelingt es mir, Zoey in die Kita zu bringen. Dann geht es auch schonweiterlesen

Ich hätte nicht geglaubt, dass man mit Frau und Kindern so weich wird. Man wird sensibel, wenn man lange voneinander getrennt wird. So auch in dieser Notsituation. Der Montag bringt akute Bauchschmerzen. Als ich mittags den Dienst beende, hilft nichts mehr; auch die fünf magischen Küsschen von Zoey nicht. Ich fahre ins Klinikum zur Notaufnahme. Nach vielen Stunden Warterei und Untersuchung steht die Diagnose fest. Der Appendix muss raus und das auch zeitnah. Oberärztin Magdalena wird das gleich übernehmen. Irgendwieweiterlesen