Die neue Arbeitswoche beginnt. Gegen sieben Uhr schaffe ich es, endlich aufzustehen. Als ich aus der Dusche zurück bin, liegt Renia im großen Bett und Zojka kämpft sich gerade hoch. Da nach wie vor „nur“ Notbetreuung ist, bleibt Zoey heute mit Mama zu Hause. Ich versorge Malutka noch mit dem gewünschten Kakao und breche kurz vor acht in Richtung Arbeit auf. Die Mädels sind heute Morgen lange draußen. Da Regen angekündigt ist, starten sie bereits kurz nach neun zum Spielplatz.weiterlesen

Irgendwann in der Nacht tappst Renia durchs Schlafzimmer und sucht nach Sachen für Zoey. Die Windel hat nicht gehalten und somit ist alles nass. Ich merke kurz auf und schlafe dann aber weiter. Gegen 07:15 Uhr gelingt es mir, das Bett zu verlassen. Als ich von der Dusche zurückkomme, liegt Renia schon dort. Ich erbitte die Ingwer-Zitrone-Kombination für Arbeit, damit ich meinen Husten endgültig vertreiben kann. Es scheint Stück für Stück zu wirken. Vormittags ist alles wie gehabt. Die Mädelsweiterlesen

Ich habe von Tag zu Tag weniger Lust über diese Krise zu lesen. Dieser Overload an Informationen schürt wohl bei den meisten Menschen nur Angst. Die Maßnahmen, die ergriffen wurden, schränken unser Leben mehr und mehr ein. Am anfälligsten sind wohl aber vor allem im Kopf. Heute Morgen wecke ich meine Mädels. Sie schlafen noch, als ich um halb acht auf Arbeit möchte. Renia muss heute nicht auf Arbeit und so wird mir nach langer Zeit mal wieder von obenweiterlesen

Um 06:30 Uhr endet die Nacht für mich. Ich verlagere mich zu Zoey auf die Matratze und wohne ihrem Aufwachen bei. Bevor Renia zur Arbeit geht, ist auch Malutka dann auf den Beinen. Mit der Dusche bin ich dann schon durch und so können wir uns gleich um Zoeys Kakao kümmern. Dann versuche ich Zoey beim Anziehen davon zu überzeugen, das neue Kleid anzuziehen, welches ihr Renia gestern genäht hat; ohne Erfolg. Ich lasse es nicht eskalieren, sondern respektiere ihrenweiterlesen

Ich kann das alles nicht mehr hören. Es gibt nur noch dieses eine Thema. Corona hier, Coronavirus da. Ich möchte eigentlich nur meine Tochter und unsere Mutter schützen. Es ist erschreckend, wie wenig wir wissen und wie abhängig wir sind, dass jemand anders für uns entscheidet. Die Nacht endet um 06:30 Uhr. Reńćka muss heute früher los. Dabei wird Zoey wach und nörgelt. Allerdings beruhigt sie sich schnell wieder und so liegen wir noch zwanzig Minuten im Bett und chillen.weiterlesen

Meine Halsschmerzen von gestern sind über Nacht – wie üblich – in die Nebenhöhlen gewandert. Dennoch bleibt nicht viel Zeit zum Wachwerden, weil Zojka während sich Reńćka morgens fertig macht, ebenfalls wach wird und weint. Meine Anwesenheit besänftigt sie allerdings nicht, weil sie weiß, dass ihre Mama noch da ist. Also muss Renia noch einmal ran. Dann steigert sich auch meine Akzeptanz. Wir liegen noch ein wenig und albern. Nachdem wir Reńćka verabschiedet haben, stehen wir auch auf. Es gibtweiterlesen