Die Nacht ist für Renia unruhig. Olek findet aufgrund der Erkältung nicht wirklich in den Schlaf. Zoey dagegen schläft ruhiger als sonst, weil sie ja auch nachts nicht zu Mama rüber muss. Bei mir kehren die Kräfte langsam zurück, dennoch bleibe ich heute noch daheim. So kann ich mich morgens auch gleich um den Klempner kümmern. Mal schauen, ob das Stinkproblem jetzt gelöst ist. Zoey hat mich morgens noch immer nicht wieder lieb. Schade. Ansonsten schneit es ein wenig beiweiterlesen

Die Tage sechs und sieben liegen hinter uns. Nach wie vor beherrschen Unverständnis und Wut die Gefühle. Babcia ist seit gestern Nacht bei uns. Nach dem Sieg im Pokal-Viertelfinale habe ich sie kurzerhand mit eingesammelt, den einstündigen Monolog zur Ukraine über mich ergehen lassen. Die Nacht endet dann nach sechs Stunden. Ich bekomme die kleine Schnupfennase ins Bett gesetzt. Zoeys erste Worte sind dann nach dem Aufwachen, ob sie zu Oma darf, also ist die dann auch gleich mal wach.weiterlesen

Tag fünf und noch immer ist dieser unsinnige Krieg im Gange. Stolz macht mich, dass die Welt zum größten Teil Seite an Seite steht und alle helfen. Selbst der OB beantwortet meine Anfrage ausführlich und persönlich. Morgens dann das übliche Bild. Olek fliegt ein und wir schlafen noch. Leider geht der Wecker um 06:15 Uhr an und dieser weckt dann halt auch Olek. Wir kuscheln noch ein wenig. Lust auf Homeoffice habe ich nicht, daher machen wir es morgens ganzweiterlesen

Tag vier des Krieges beginnt für uns schon in der Nacht. Halb vier bekomme ich Olek, keine Ahnung warum. Aber wir arrangieren uns schnell und schlummern bis 06:45 Uhr weiter. Dann turnt der kleine Mann im Bett herum. Eine Stunde kann ich ihn noch beschäftigen, dann ziehe ich ihn an und wir wecken die Mädels nebenan. Zoey hustet noch, wirkt aber deutlich stabiler. Seinen Morgenbrei bekommt Olek noch in bewährter Position, dann wird umgebaut und der neue Stuhlaufsatz kommt aufweiterlesen

Tag drei im Krieg „vor unserer Tür“. Wir fiebern und weinen weiterhin mit den tapfereren Menschen, die ihr Land und Leben verteidigen. Die Hoffnung, dass dies alles bald ein Ende findet, besteht weiterhin. Die ersten Flüchtlinge kommen auch nach Deutschland. Auch unsere Entscheidung steht fest, dass wir jemanden aufnehmen werden, wenn unsere Hilfe benötigt wird. Die Kinder und damit wir auch, sind heute früh wach. Ein Traum ist das, gerade wenn man bedenkt, dass heute Samstag ist. Aber so bleibtweiterlesen

Als Zoey in der Nacht wach wird, beginnt die Unruhe. Um halb fünf bekomme ich Olek und wir schlummern noch zwei Stunden. Dann versuche ich, von zu Hause aus zu arbeiten. Die Betonung liegt auf Versuch, da Olek die ganze Zeit den Laptop herum tigert. In einem Moment gelingt es ihm sogar, ein paar Tasten zu drücken. Die erste Dame des Hauses kommt hinunter. Alsbald wecken wir auch die Prinzessin. Ein wenig Schnupfen ist schon wieder im Anmarsch. Ich binweiterlesen